Wilhelms Portfolio — Developer
Über mich
Ein Pioniergeist
Während meines Bachelorstudiums entdeckte ich meine Vorliebe für den Begriff „Pionier“. Der Drang, neue Welten zu erkunden — oder in meinem Fall: sie zu erschaffen — steckt tief in mir. Ein Berufsweg voller Routine und kreativer Grenzen war für mich schlicht unvorstellbar. Ursprünglich spielte ich mit dem Gedanken, Meeresbiologe zu werden, denn Natur und Unentdecktes haben mich schon immer fasziniert. Meine Neigung, ständig neue Grenzen auszuloten, hätte mich allerdings vermutlich in die Tiefen der Ozeane abdriften lassen. Aus Sicherheitsgründen verfolge ich meine Leidenschaft für das Unbekannte daher in einem anderen Feld.
Warum also nicht das Hobby zum Beruf machen?
Spiele waren immer meine Leidenschaft — besonders die fordernden, schwierigen wie „Dark Souls“. In dieser Routine aus Scheitern und Wieder-Versuchen fand ich vor Jahren eine Faszination, die mich bis heute antreibt. Solche Spiele zwingen dazu, vorauszudenken und neue Wege zu entdecken, mit einer Situation umzugehen — und wer nicht aufpasst, wird mit dem letzten Checkpoint belohnt.
Mein Lieblingsgenre ähnelt meinem Beruf verblüffend: Es spiegelt viele Aspekte des Software-Entwickelns wider — angefangen bei derselben Frustrationstoleranz, die man mitbringen sollte. Coding-Probleme lösen, umdenken, neue Lösungsansätze umsetzen: All das ist fordernd, und genau das liebe ich.
Geprägt hat mich außerdem etwas, das lange vor jeder Game Engine da war: Anime. Figuren wie Goku waren die Idole meiner Kindheit — nicht wegen des Spektakels, sondern wegen des Musters dahinter: den Treffer einstecken, trainieren, stärker zurückkommen. Diese Energie und sture Ausdauer bestimmen bis heute, wie ich Herausforderungen begegne.
Als Hommage an eine erfüllte Kindheit, an geteilte virtuelle Abenteuer mit Freunden und an meine Leidenschaft fürs Erschaffen möchte ich Teil eines Teams sein, das die neueste Entwicklung in Virtual und Mixed Reality vorantreibt. Ich will Simulationen und Entwicklungen erschaffen, die dich und mich gleichermaßen staunen lassen.
Abseits des Bildschirms
Unter der Oberfläche
Irgendwann auf dem Weg habe ich meinen Tauchschein gemacht. Unter Wasser wird mein Kopf still: Die Tiefe fühlt sich seltsam vertraut an, alles wird langsamer, klarer, fokussierter. Vielleicht ist es der Meeresbiologe, der es nie geworden ist — er meldet sich regelmäßig zurück.
Eine ähnliche Ruhe finde ich im Zoo, die Kamera in der Hand, wartend, bis ein Tier genau das tut, was nur Tiere tun. Tiere, Wasser und Natur bewahren meinen Kopf davor, jedes Problem der Welt gleichzeitig lösen zu wollen — ziemlich nützlich, wenn man wie ich gern an mehreren Projekten parallel arbeitet.
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Das Zeitalter der reinen Zahnräder ist vorbei — und das ist kein Grund zur Panik, sondern eine Einladung.
Als Programmierer habe ich den Aufstieg der KI mit interessiertem, scharfem Blick verfolgt — nicht von der Seitenlinie, sondern mitten aus dem Werkzeugkasten heraus. Maschinen, künstliche Intelligenz und kreative Tools verändern gerade grundlegend, wie Software entsteht. Für mich ist KI genau das: ein Werkzeug. Und ein Werkzeug hat noch nie automatisch den Menschen ersetzt, der es lenkt.
„Vibe Coding“ ist ein wunderbarer Begriff — solange die Vibes tragende Wände haben. Entscheidend ist nicht, Code erzeugen zu lassen. Entscheidend ist, ihn zu verstehen, zu steuern, zu korrigieren und architektonisch einzuordnen. Prompts liefern keine Produkte aus. Urteilsvermögen tut es.
Erfahrung, Kreativität, technisches Verständnis und KI-Unterstützung ergeben zusammen eine wirklich neue Arbeitsweise. Ich nutze sie täglich — als Verstärker für den kreativen und analytischen Kopf. Niemals als seinen Ersatz.
Ausbildung
Akademischer Weg
März 2021 — Ende 2024
HAW Hamburg
Master of Science (M.Sc.) in Digital Reality
Oktober 2017 — Oktober 2020
SRH Hochschule Heidelberg
Bachelor of Science (B.Sc.) in Virtuellen Realitäten
Erfahrung
Berufserfahrung
Februar 2025 — voraussichtlich Ende 2027
Akademischer Mitarbeiter / Unity- & XR-Developer
Hochschule Karlsruhe — XR2ACH Forschungsprojekt
Entwicklung immersiver XR-Trainingsumgebungen für die Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik. Zu meinen Aufgaben gehören Unity-/XR-Entwicklung, Projektkoordination, Betreuung von Abschlussarbeiten, Messepräsentationen, Kommunikation mit Projektpartnern und die Übersetzung von Forschungskonzepten in interaktive Trainingssysteme.
Juni 2022 — Ende 2024
Studentische Hilfskraft — Fraunhofer CML
Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML
- Unity3D-Entwicklung
- XR-Entwicklung (u. a. Varjo XR3, Quest 2, HTC Vive, HoloLens)
- VR-Interface-Entwicklung für Boston Dynamics’ Spot
- Gestenerkennung
- Animation und VFX-Erstellung
April 2019 — September 2019
Airbus Defence and Space Friedrichshafen
Mixed Reality und User Experience (UX). Entwicklung und Implementierung einer VR-Anwendung für Microsoft HoloLens und das Lenovo-Explorer-VR-Headset in Unity (.NET).
Mehr als Code
Verantwortung im Forschungsumfeld
Meine Arbeit als Akademischer Mitarbeiter geht weit über das Programmieren hinaus — sie heißt, Forschung in tragfähige Systeme und ein Team in dieselbe Richtung zu übersetzen.
- Betreuung von Bachelorarbeiten
- Betreuung von Masterarbeiten
- Projektmanagement
- Messepräsentationen
- Networking mit Projektpartnern
- Technische Abstimmung
- Zeitmanagement
- Teamarbeit & Zusammenhalt
- Forschung → umsetzbare Systeme
Fähigkeiten
Skills
- C# Programming
- Virtual & Augmented Reality
- XR Development
- 3D Animation
- Rigging & Body Tracking
- Godot & Unreal Engine
- Git (Source Control)
- SCRUM
- MoSCoW Methodology
- Projektmanagement
- UX Design for VR
- Selbstbewusst und aufgeschlossen
Sprachen
Sprachen
- Deutsch
- Englisch
Interessen
Entwicklungs-Interessen
- VR, AR & XR
- Animations
- Voice Commands
- Hand Tracking
- Full-body Tracking
- MoCap
- Haptic Feedback
- Robotics
- Natur in Technologie
- Tierverhalten in Technologie
- Psychologie in Technologie
Der nächste Horizont
Where XR Meets Instinct
Als Kind träumte ich von Ritterschlössern, Fantasiewelten und Natur — Maschinen kamen in diesem Bild nicht vor. Heute ist einer meiner großen Träume, eines Tages einen eigenen animalischen Roboter zu bauen: ein Wesen aus Technik, das sich seine Bewegung von der Natur leiht — dort, wo Mechanik, Bewegung, Naturbeobachtung, Robotik und künstliche Intelligenz zusammenfinden.
Ich freue mich auf die Herausforderung, mein XR-Wissen mit KI, Robotik, tierisch inspirierter Bewegung, Naturbeobachtung und den Leidenschaften zu vereinen, die schon immer geprägt haben, wie ich mir Welten vorstelle.
Zu den privaten Projekten
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